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Johann Rameder

Aktivist*in
„Ich sehe Politik als einen langfristigen Prozess!“
Johann Rameder

Im Jahr 2000

– dem Jahr der neokonservativen „Wende“ – hatte die politische Entwicklung in Österreich einen Punkt erreicht, der in mir den schon lange gehegten Wunsch nach aktiver und direkter politischer Tätigkeit so weit reifen ließ, dass ich mich bei der Grünen Alternative Josefstadt engagierte, im Jahr darauf ein Bezirksratsmandat erhielt und seither am Grünen Projekt in der Josefstadt mitarbeite.

Nun mag zwar der politische Gestaltungsspielraum auf Bezirksebene recht eng erscheinen, gemäß dem Prinzip des globalen Denkens und lokalen Handelns bietet aber gerade die kommunale politische Ebene durch die Nähe zu den Menschen und die verhältnismäßig leichte Umsetzbarkeit von konkreten Maßnahmen ein hohes Potential für erfolgreiche Grüne Politik. Ich glaube, dass neben vielem Anderen gerade Maßnahmen im öffentlichen Raum und im Rahmen der Verkehrs­organisation von den Bewohnerinnen und Be­woh­nern als Beitrag zur urbanen Lebensqualität wahrgenommen werden und die Grünen für immer mehr Menschen wählbar machen. Deshalb liegen die Schwerpunkte meiner politischen Arbeit in den Bereichen Bezirksentwicklung, Partizipation, Mobilität und Bauwesen.

Neben meiner inhaltlichen Erfahrung habe auch gelernt, wie wichtig Geduld und Ausdauer bei der Umsetzung politischer Ideen sind, und dass politische Arbeit vor allem auch Kommunikationskompetenz erfordert. Ich sehe Politik als einen langfristigen Prozess. In diesem Sinne hoffe ich, dass ich meine Erfahrung und meine Kompetenz auch die nächsten fünf Jahre in die Grüne Bezirksarbeit einbringen kann.